Achtsamkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen

28. Mai 2010 - 29. Mai 2010

Seminar mit Gregory Kramer und Florence Meleo-Meyer in Freiburg

Einsichts-Dialog ist ein Weg, um die Stille und Einsicht, die in der Meditation gewonnen werden, direkt in unsere Begegnungen mit anderen Menschen zu bringen. Diese Einsicht dient uns dann in unseren alltäglichen Begegnungen. Der Workshop ist eine Einführung in dieses Konzept der Achtsamkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen. Er ist für alle interessierten Personen offen, es sind keine Vorkenntnisse nötig (er findet auf Englisch mit konsekutiver Übersetzung statt).

Einsichts-Dialog: der zwischenmenschliche Weg zur Freiheit

30. Mai 2010 - 4. Juni 2010

Retreat mit Gregory Kramer und Florence Meleo-Meyer

Einsichts-Dialog ist ein Weg, um die Stille und Einsicht, die in der Meditation gewonnen werden, direkt in unsere Begegnungen mit anderen Menschen zu bringen. Es ist eine Praxis, die die Interaktion mit einer anderen Person beinhaltet, in einer Retreatumgebung oder alleine, als ein Weg, eine tiefe Form von Einsicht zu erlangen. Diese Einsicht dient uns dann in unseren alltäglichen Begegnungen. Der Retreat ist für alle interessierten Personen offen.
An english version you find here.

Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie (MBCT)

16. April 2010 - 23. April 2010

Fortbildung mit Mark Williams & Thorsten Barnhofer in Norddeutschland

Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie (Mindfulness Based Cognitive Therapy, MBCT) verbindet Mediationspraktiken mit Techniken der kognitiven Therapie zu einem innovativen und effektiven Verfahren zur Rückfallprävention bei rezidivierenden Depressionen. Dieses Verfahren wird mittlerweile in den Richtlinien des „National Institute for Clinical Excellence (NICE)“, Grossbritannien, empfohlen. Neuere Studien weisen darauf hin, dass sie für Patienten mit emotionalen und physischen Problemen hilfreich sein kann.

Dieses 7 Tage Fortbildungs-Retreat mit Mark Williams & Thorsten Barnhofer vom Oxford Mindfulness Centre in einer ruhigen, ländlichen Umgebung bietet die Möglichkeit, dieses Verfahren authentisch und profund kennen zu lernen. Zielgruppe sind Ärzte und Therapeuten mit Vorkenntnissen und Erfahrung in achtsamer und kognitiver Therapie; sie sollten ernsthaft gewillt sein, MBCT in ihr Leben und in ihre Arbeit einzubringen. Teilnehmer sollten mindestens einen Einführungsworkshop in achtsamkeitsbasierten Verfahren absolviert haben und darüber hinaus über eine stetige Praxis in der Achtsamkeitsmeditation verfügen. Die Fortbildung wird zu einem Großteil übersetzt.
Diese Veranstaltung wurde von der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen akkreditiert (92 Punkte).
Here you find the english version!

Was ist Achtsamkeit?

Eine Einführung in die MBSR-Praxis von Jon Kabat-Zinn. Teil 2

Was ist Achtsamkeit?

Die meisten Menschen, die das Wort Meditation hören, verstehen darunter transzendentale Meditation oder ähnliche Übungen, die eine Entspannung bewirken. In diesen Zugängen richtet man die Aufmerksamkeit auf ein Objekt, gewöhnlicherweise die Empfindungen des Ein- und Ausströmens des Atems oder ein Mantra (ein spezieller Klang oder eine Wortfolge, die man still im Geist wiederholt). Alle anderen Dinge, die im Geist entstehen, werden als Ablenkungen angesehen, die nicht verfolgt werden sollen. Solche Übungen können tiefe Zustände der Ruhe hervorrufen und entwickeln eine stetige Aufmerksamkeit. Sie sind als Konzentrationsmeditationen bekannt, oder auch als Meditationen der Einsgerichtetheit. Bei den Buddhisten werden sie shamatha- oder samadhi-Meditationen genannt.

Achtsamkeit ist die andere wesentliche Richtung von Meditationspraxis, auch bekannt als Vipassana oder Einsichts-Meditation. In der Übung von Achtsamkeit macht man anfangs Gebrauch von einer einsgerichteten Aufmerksamkeit, um Ruhe und Beständigkeit zu kultivieren, doch anschließend geht man darüber hinaus, indem man die Objekte der Beobachtung erweitert, sowie ein Element des Erforschens einbringt. Wenn Gedanken oder Gefühle entstehen, ignoriert man sie nicht, noch unterdrückt man sie, noch analysiert oder beurteilt man ihren Inhalt. Stattdessen betrachtet man sie, absichtlich und so gut man kann, ohne sie zu bewerten, wie sie von Moment zu Moment als Ereignisse im Feld des Gewahrseins entstehen.

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