Hintergrund zu MBSR

Aktuelle Publikationen zu Achtsamkeitsbasierten Verfahren

Auf dieser website finden Sie eine sehr umfangreiche und ständig aktualisierte Auflistung von Publikationen zu Achtsamkeitsbasierten Verfahren. Diese Organisation gibt auch einen monatlich erscheinenden Newsletter heraus, den man abonnieren kann (hier der Newsletter vom August 2010).
Es finden sich dort noch weitere, sehr hilfreiche Informationen zu beispielsweise "Mindfulness Centers" oder über "Mindfulness Psychometric Tools".

Über die universelle Kraft der Achtsamkeit

Jon Kabat-Zinn: Copyright Shambhala Sun 2010

Aktuelles Interview mit Jon Kabat-Zinn

"Wenn wir Achtsamkeit in der einen oder anderen Situation lehren, dann muss sie zuerst wirklich in unserer eigenen ganz persönlichen Erfahrung verankert sein. Sie muss verankert sein in der Demut und im Nicht-Wissen, in einer Offenheit allen Möglichkeiten gegenüber, aber auch in einem tiefen Einblick in sich selbst und in andere. Da wir alle Zugang dazu haben, ist es nicht wirklich etwas Außergewöhnliches oder eine spezielle persönlicher Errungenschaft."

Als Begründer der „Mindfulness Based Stress Reduction“ (MBSR, Stressbewältigung durch die Praxis der Achtsamkeit) hat Jon Kabat-Zinn hunderttausenden Menschen den Nutzen der Meditationspraxis deutlich gemacht und eine Bewegung inspiriert, die unsere Gesellschaft auf vielfältige Weise verändert.
In diesem ausführlichen Interview, das Barry Boyce von der „Shambhala Sun“ mit ihm im März 2010 geführt hat, beschreibt er die Philosophie und die Ziele der Achtsamkeitsbewegung (© auch des Fotos, Shambhala Sun Magazin).

Kolumne von Jon Kabat-Zinn (2)

„Es kostet nichts, doch es ist unermesslich wertvoll.“
Die Liebenswürdigkeit anderer Menschen

Es hat mich vollkommen überrascht, wie sehr ich auf die Liebenswürdigkeit anderer Menschen angewiesen war, um bei der Amtseinführung von Präsident Obama am 20. Januar 2009 teilnehmen zu können. Trotz Eiseskälte und Wind badete ich regelrecht in der Wärme und dem unglaublichen Glühen dieses historischen Augenblicks und der enormen Menschenmenge, die alle Zeugen dieser bemerkenswerten Wende in der Geschichte der Vereinigten Staaten sein wollten.

Kolumne von Jon Kabat-Zinn (1)

Sich in Stresssituationen mit dem Atem anfreunden

Die eigentliche Schule der Achtsamkeit und die eigentliche Meditationspraxis sind unzweifelhaft das Leben selbst. Jeder Augenblick bietet eine Gelegenheit, sich auf die sich vor uns entfaltenden Gegebenheiten neu auszurichten, wie herausfordernd oder banal sie auch sein mögen. Dadurch entscheiden wir, uns nicht in Interpretationen und Geschichten über das, was vor sich geht, zu verlieren. Das ist leichter, als Sie vielleicht denken.

Endlich mal ausatmen

Saki Santorelli im Gespräch mit Mark Matousek: Das Interview

Stärkung der Gesundheit mit Hilfe einer alten buddhistischen Praxis

Eine Einführung in die MBSR-Praxis von Jon Kabat-Zinn. Teil 1

Stellen Sie sich folgende Situation vor: 25 bis 30 Leute sitzen in einem recht komfortablen Krankenhauszimmer auf Stühlen mit aufrechter Lehne, die in einer Reihe entlang den Wänden aufgestellt sind. Ihre Augen sind geschlossen. Im Raum herrscht Stille. Es sieht so aus, als täten sie nichts, und in einem gewissen Sinne tun sie tatsächlich nichts - außer, daß sie sich in dieser völligen Stille auf die Empfindungen konzentrieren, die mit dem Ein- und Ausströmen ihres Atems in ihrem Körper entstehen.

Was ist Achtsamkeit?

Eine Einführung in die MBSR-Praxis von Jon Kabat-Zinn. Teil 2

Was ist Achtsamkeit?

Die meisten Menschen, die das Wort Meditation hören, verstehen darunter transzendentale Meditation oder ähnliche Übungen, die eine Entspannung bewirken. In diesen Zugängen richtet man die Aufmerksamkeit auf ein Objekt, gewöhnlicherweise die Empfindungen des Ein- und Ausströmens des Atems oder ein Mantra (ein spezieller Klang oder eine Wortfolge, die man still im Geist wiederholt). Alle anderen Dinge, die im Geist entstehen, werden als Ablenkungen angesehen, die nicht verfolgt werden sollen. Solche Übungen können tiefe Zustände der Ruhe hervorrufen und entwickeln eine stetige Aufmerksamkeit. Sie sind als Konzentrationsmeditationen bekannt, oder auch als Meditationen der Einsgerichtetheit. Bei den Buddhisten werden sie shamatha- oder samadhi-Meditationen genannt.

Inhalt abgleichen